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Und so ging es weiter
Das Leben einer Gruppierung von Menschen, vornehmlich eines Chores, verläuft in mehr oder weniger langen Bögen. So begann nach der Krise unserer Liedertafel
 | 69/70 ein neuer Schwung, der den Verein auf vorher nie gekannte Höhen führte. |
Gerhard Koch, Orchestermitglied der Pfälzischen Staatsphilharmonie, ein Chorleiter mit vor allem dirigentischen Fähigkeiten, wurde gewonnen, und das attraktive musikalische
Programm zog auch junge Menschen an; so stieg die Zahl der Sängerinnen und Sänger bald auf ein gutes Hundert.
Hinzu kamen durch die ebenfalls erneuerte Vorstandschaft gute neue Ideen, die die reine Chortätigkeit ergänzten: Die Freundschaften mit den Chören unserer Partnerstädte Mâcon, wenig später Lincoln wurden geschlossen und bis
heute gehalten, ja bis in die persönlichen Verhältnisse hinein vertieft. Das brachte die beliebten Chorreisen nach Burgund und ins Lincolnshire mit sich.
Weiterhin wurden die Herrenweinabende mit guten neuen Akzenten versehen. Waren sie vorher nur noch mäßig besucht, stieg die Nachfrage nach dem originellen Männerfest nun in nicht mehr zu befriedigende Höhe.
 | Ein zusätzlicher Glanzpunkt im Vereinsgeschehen wurde mit dem Sommernachtsfest gesetzt; |
die Serie der inzwischen zum Markenzeichen gewordenen Vollmondfestlichkeit wurde 1971 begonnen und die Anziehungskraft ist bis heute ungebrochen.
 | Ein weiterer Höhepunkt der musikalischen Vereinskurve war in den Achtziger Jahren erreicht. |
So erhielt der Chor 1983 und 1984 zusammen mit der Pfälzischen Staatsphilharmonie eine Einladung zu den Osterfestspielen nach Lourdes, um dort zuerst Brahms-, Haydn- und Berlioz-, im
folgenden Jahr Telemann- und Mendelssohn-Chorwerke aufzuführen. 1985 folgte der Aufführung der Bachschen h-Moll-Messe im Saalbau als besondere Anerkennung
 | die Verleihung des städtischen Kulturpreises. |
Seitdem gestaltete der Chor in seiner vollen Stärke in der Regel jährlich zwei große Konzerte, daneben Serenaden und kleinere Auftritte bei den verschiedensten Anlässen.
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Neuere Zeiten
Nach dem unabänderlichen Gesetz des Bogens stellten sich dann in den Neunziger Jahren langsam Alterungserscheinungen ein, von denen vor allem der Chor betroffen war. Durch den stetigen Anstieg des Durchschnittsalters lief der Chor Gefahr, an musikalischer Kraft zu
verlieren. Der Mangel an Nachwuchs wurde zum immer deutlicheren Problem.
So musste wieder ein neuer Bogen gestartet werden, der mit einem Generationswechsel in der Vereinsführung 1998 seinen Anfang nahm. Unter dem neuen Vorsitzenden wurde eine Reihe größerer Veranstaltungen gestartet, die den Chor auch für jüngere Zuhörer und vor
allem Mitglieder wieder attraktiver machen. Kooperationen mit jungen Chören für große Konzerte wurden eingegangen und auch die projektbezogene Zusammenarbeit ohne feste Vereinsmitgliedschaft ist kein Tabu mehr.
Mit dem Beginn des Jahres 2001 hat auch der über drei Jahrzehnte erfolgreiche Chorleiter sein Amt in neue Hände gelegt:
ein junger Berufsmusiker mit allerbester Ausbildung an der Musikhochschule Stuttgart.
Nun hat die Liedertafel wieder einen neuen Abschnitt ihrer Geschichte begonnen, mit jungen Köpfen und neuen Ideen, aber unter Bewahrung der guten alten Tugenden:
 | Chormusik aller musikalischer Epochen in bestmöglicher Qualität der Chorgemeinschaft und unserem Publikum,
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 | im Verein allen Mitgliedern eine freundschaftliche, kulturell wertvolle gesellschaftliche Heimat zu bieten. |
Chronologische Übersicht
unserer Konzerte
Konzerte 1971 - 2000
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(wird Ihnen in Kürze zur Verfügung gestellt) |
Partnerschaft der Chöre Liedertafel Neustadt und Cantoria Mâcon
Gemeinsame Konzerte 1971-2000
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